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FAQ
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FAQ - Häufig gestellte Fragen

Aufbewahrungsfristen

  • im Allgemeinen sind alle Buchhaltungsunterlagen auch Belege, Kassenbücher und Bankauszüge sowie Jahresabschlüsse 10 Jahre aufzubewahren

Ausstellung von Rechnungen

  • bei Rechnungen über EURO 250,00 (-bis 31.12.2016 EUR 150,00-) (auch bei Bewirtungsrechnungen) müssen folgende Angaben enthalten sein:

    1) Name, Anschrift leistender Unternehmer
    2) Name, Anschrift Leistungsempfänger der angegebenen Leistung
    3) fortlaufende Rechnungsnummer
    4) Menge und handelsübliche Bezeichnung der Lieferung bzw. Leistung
    5) Zeitpunkt der Leistung
    6) das Entgelt (Nettobetrag)
    7) Steuersatz und Steuerbetrag
    8) Bruttobetrag
    9) ab 01.07.2002 die Steuernummer des leistenden Unternehmers (nicht zwingend für Vorsteuerabzug)
    10 ) bei steuerfreien Lieferungen, den Hinweis nach der gesetzlichen Fundstelle

  • bei Kleinbetragsrechnungen bis EURO 250,00 (bis 31.12.2016 EURO 150,00) brutto (d.h. inkl. Umsatzsteuer) reichen die Punkte 1);4);5);7);8) und der Ausweis des jeweiligen Steuersatzes aus

Beitragsbemessungsgrenzen

Bewirtungsaufwendungen

  • alle bewirteten Personen einschließlich der Gastgeber sind aufzuführen
  • der Anlaß der Bewirtung sollte so genau wie möglich angeben werden, globale Bezeichnungen wie z.B. „Arbeitsessen“ sind nicht ausreichend
  • abzugsfähig nur bis zu 80% der Aufwendungen – ab 01.01.2004 nur noch bis zu 70% der Aufwendungen
  • die Höhe der Bewirtungsaufwendungen sollte angemessen sein
  • achten Sie auch bei Bewirtungsbelegen auf den korrekten Ausweis der Umsatzsteuer (näheres hierzu siehe unter Punkt Ausstellung von Rechnungen)

Gelangensbestätigung

Geschenke

  • Aufwendungen für Geschenke an Kunden, Lieferanten, Geschäftsfreunde und andere Geschäftspartner, dürfen nur dann als Betriebsausgabe angesetzt werden, wenn Sie Euro 35,00 (Netto) pro Empfänger in einem Kalenderjahr nicht übersteigen.
  • die Geschenke sind in geeigneter Weise aufzuzeichnen (Dokumentation der Empfänger)

Kassensysteme

Ab dem 1. Januar 2017 sollten nur noch elektronische Kassensysteme eingesetzt werden, die Einzelumsätze aufzeichnen. Diese Aufzeichnungen müssen dann mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden. Damit läuft eine Übergangsregelung aus, wodurch Unternehmen in bargeldintensiven Branchen möglicherweise größere Investitionen vornehmen müssen.

Seit einigen Jahren schon sind Unternehmer, die digitale Kassen einsetzen, angehalten, jeden Einzelumsatz durch die Kasse aufzeichnen zu lassen, zu speichern und mindestens zehn Jahre aufzubewahren. Die so erzeugten digitalen Unterlagen müssen innerhalb der Aufbewahrungsfrist jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar archiviert werden.

Bislang brauchten Unternehmen diese Anforderungen nicht zu erfüllen, wenn sie ein altes Kassensystem eingesetzt haben, das den aktuellen Vorgaben nicht entspricht und nachweislich auch nicht entsprechend ausgerüstet werden kann. Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 ist diese Möglichkeit entfallen. Damit reicht eine Aufbewahrung des sogenannten Z-Bones nicht mehr aus, wenn die einzelnen Tagesbuchungen durch dessen Ausdruck gelöscht werden.

Wichtig für alle Unternehmer, die eine elektronische Registrierkasse verwenden, ist die Unveränderbarkeit der gespeicherten Daten ("Manipulationssicherheit"). Kassenhersteller dürfen nicht ermöglichen, dass die Daten so verändert oder gelöscht werden können, dass der ursprüngliche Inhalt nicht mehr feststellbar ist.
Eine Möglichkeit dafür ist das INSIKA-Verfahren (Integrierte Sicherheitslösung für messwertverarbeitende Kassensysteme), durch das alle Daten signiert werden. Damit können nachträgliche Veränderungen erkannt werden. Der Schlüssel wird durch eine Chipkarte erzeugt.

Eine Registrierkassenpflicht soll es aber nach wie vor nicht geben. Unternehmer, die keine manipulationssichere Registrierkasse verwenden wollen, können daher wie bisher eine offene Ladenkasse führen. Sie setzt voraus, dass die Kassenbestände täglich gezählt und die Tageseinnahmen ausgehend vom
tatsächlichen Kassenbestand ermittelt werden, sofern nicht sämtliche Einzeleinnahmen aufgezeichnet werden. Ein täglich zu führendes Zählprotokoll sowie ein ordnungsgemäß geführtes Kassenbuch sind dafür erforderlich. Hinweis: Elektronische Kassen nimmt der Gesetzgeber mit dem Gesetzt zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen weiterhin in den Fokus. Die verschärften Neuerungen sind jedoch ab 1. Januar 2017 noch nicht zu berücksichtigen.

(Quelle: Bundesministerium der Finanzen)

Mindestlohn

Reisekostenreform

Trinkgelder – steuerfrei

  • Am 21.06.2002 hat der Bundesrat dem Gesetz zur Steuerfreistellung von Arbeitnehmertrinkgeldern zugestimmt. Damit werden Arbeitnehmertrinkgelder, auf die kein Rechtsanspruch besteht, steuerfrei gestellt. § 3Nr. 51 EStG lautet nunmehr wie folgt: "Steuerfrei sind Trinkgelder, die dem Arbeitnehmer anlässlich einer Dienstleistung von Kunden oder Gästen freiwillig und ohne das ein Rechtsanspruch auf sie besteht, zusätzlich zu dem Betrag gegeben werden, den diese für die erhaltene Leistung zu zahlen haben." Das Gesetz tritt mit Wirkung vom 01.01.2002 in Kraft

Umsatzsteuervoranmeldung

  • Grundsätzlich sind Umsatzsteuervoranmeldungen vierteljährlich abzugeben.
  • Beträgt die Umsatzsteuer für das vorangegangene Kalenderjahr mehr als 7.500 Euro ist die Voranmeldung monatlich abzugeben.
  • Beträgt die Umsatzsteuer für das vorangegangene Kalenderjahr 1.000 Euro oder weniger, kann sich das Finanzamt mit einer jährlichen Umsatzsteuererklärung zufrieden geben.

Verpflegungsmehraufwendungen im Inland

  • Die Verpflegungspauschale bei einer eintägigen Auswärtstätigkeit im Inland beträgt bei einer Abwesenheitsdauer von mehr als acht Stunden Euro 12,00. Dies gilt auch bei einer Abwesenheit von mehr als acht Stunden über Nacht ohne Übernachtung.
  • Bei einer mehrtätigen Auswärtstätigkeit im Inland wird die Pauschale von Euro 12,00 für den An- und Abreisetag (auch bei weniger als acht Stunden Abwesenheit) und von Euro 24,00 für den Zwischentag gewährt.

 

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